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Sehenswürdigkeit in Güstrow

Dom zu Güstrow

Dom zu Güstrow

Eine der eindrucksvollsten Kirchen Mecklenburgs trägt den offiziellen Namen St. Maria, St. Johannes Evangelista und St. Cäcilia, in Güstrow kennt man sie schlicht als Dom. Fürst Heinrich Borwin II. gründete im Juni 1226 das Kollegiatstift, aus dem die Kirche hervorging, ihre Ursprünge liegen im frühen 13. Jahrhundert. Als Basilika der norddeutschen Backsteingotik fällt dir besonders der breite Westturm auf: Er misst 44 Meter, ist breiter als das Mittelschiff und kommt ganz ohne Strebepfeiler aus.

Kunstwerke im Inneren

Im Dom triffst du auf „Der Schwebende“, eine Bronzeskulptur von Ernst Barlach aus dem Jahr 1927, die als Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs geschaffen wurde. Die Nationalsozialisten entfernten die Figur 1937 als „entartete Kunst“ und ließen sie später einschmelzen, erst 1952 entstand ein Nachguss für den Dom. Ebenso sehenswert ist der spätgotische Flügelaltar von 1495 aus dem Umkreis des Hamburger Bildschnitzers Hinrik Bornemann, dessen Flügel sich zu unterschiedlichen Schauseiten öffnen lassen.

Besuch und Veranstaltungen

Der Dom liegt direkt am Domplatz in der Altstadt Güstrows und ist zu Fuß gut zu erreichen. Regelmäßig finden hier Konzerte statt, etwa im Rahmen der Reihe „Klang der Jahrhunderte“, dazu kommen monatliche Taizé-Andachten und ein wöchentliches Friedensgebet. Von außen lohnt sich ein Blick auf den schräg angesetzten Chorraum, der an westfälische Vorbilder erinnert.

Quellen: de.wikipedia.org, dom-guestrow.de, abgerufen 1.10.2026

Video: GüstrowTV auf YouTube

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