Vorgebirgspark
Köln
Der Volksgarten liegt in der südlichen Kölner Neustadt und wurde 1887 bis 1890 auf dem Gelände des ehemaligen Forts Paul angelegt. Auf 13,9 Hektar findest du einen Kahnweiher mit Tretbootverleih, Kinderspielplätze, ein Gartenrestaurant, einen Biergarten und erhaltene Festungsbauten aus preußischer Zeit.
In der südlichen Kölner Neustadt, nahe dem Sachsenring, liegt ein Park, der seine militärische Vergangenheit bis heute nicht verbirgt. Wo einst preußische Soldaten eine Festung bewachten, grillen und liegen heute an Sommertagen tausende Kölner im Gras, und wer genau hinschaut, findet zwischen den Bäumen noch die alten Festungsmauern.
Der Volksgarten entstand Ende der 1880er Jahre auf dem Gelände eines früheren preußischen Verteidigungswerks, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut und nach dem Krieg mit Frankreich als erste Festungsanlage der Stadt aufgegeben worden war, weil sie zu nah an der wachsenden Stadt lag und ihre Funktion durch die Eisenbahn ohnehin eingeschränkt war. Damit bildete der Volksgarten den Auftakt zu dem, was später als Innerer Grüngürtel ganz Köln umspannen sollte.
Die Entstehungsgeschichte des Parks ist ungewöhnlich: Die ursprünglich geplante Fläche ließ sich nicht erwerben, weil Verhandlungen mit zahlreichen Grundbesitzern scheiterten. Daraufhin kaufte ein engagierter Stadtverordneter auf eigene Rechnung dutzende Privatgrundstücke an anderer Stelle zusammen und bot sie der Stadt zu einem fairen Preis an, dazu stiftete er noch Geld für die gärtnerische Ausgestaltung. Die Stadtverwaltung nahm dieses großzügige Angebot dankend an. Ein anschließend ausgeschriebener Wettbewerb bestimmte den verantwortlichen Gartenbaudirektor, der Anfang 1888 mit den Bauarbeiten begann. Zwei Jahre später wurde die Anlage feierlich eröffnet.
Bis heute sind Teile der ursprünglichen Wehranlage erhalten: ein repräsentatives Haupttor mit zwei runden Türmen, dazu im östlichen Bereich Mauerreste eines Außenwerks und dazwischen die sogenannte Orangerie. Sie entstand aus einem Munitionslager, das die Festung Mitte des 19. Jahrhunderts tief in die Erde gebaut hatte, dessen schützende Erdwälle bis heute gut zu erkennen sind. Für die spätere Nutzung als Gewächshaus wurden Glasbauten angebaut. Der zuständige Gartenarchitekt, der auch für viele weitere Kölner Grünanlagen verantwortlich zeichnete, bewohnte sogar selbst das obere Stockwerk der Orangerie, eine kleine Seitenstraße in der Nähe trägt bis heute seinen Namen. Im frühen 20. Jahrhundert diente das Gebäude kurzzeitig als Unterkunft für ein universitäres Institut. Heute finden in der Orangerie regelmäßig Konzerte, Filmvorführungen und Theateraufführungen statt.
Zu den bekanntesten Attraktionen des Parks gehört der große Kahnweiher mit Tretbootverleih. Nach Umsiedlung der dort lebenden Wassertiere wurde das Becken vollständig entleert und grundlegend überarbeitet, mit spürbar mehr Wassertiefe als zuvor, um ein zu starkes Aufheizen im Sommer zu verhindern.
Der Volksgarten bildet heute den Ausgangspunkt eines bedeutenden Grünzugs, der quer durch die Stadt bis zu mehreren Schlössern im Umland reicht und schließlich die Nachbarstadt Bonn erreicht.
In unmittelbarer Nähe liegt der Vorgebirgspark, den du über einige Grünzonen und den begrünten Bahndamm erreichst. Zahlreiche Museen sind ebenfalls fußläufig erreichbar, darunter das Rautenstrauch-Joest-Museum, das Museum Schnütgen und das Schokoladenmuseum. Seit den 1980er Jahren ist der Volksgarten ein beliebter Ort zum Grillen und Picknicken, an warmen Sommertagen kommen nach Angaben der Stadt Köln bis zu 10.000 Besucher täglich.
Der Park entstand 1887 bis 1890 auf dem Gelände eines Festungsbaus, den Preußen zwischen 1816 und 1825 errichtet hatte, bekannt als Fort Paul oder Fort IV. Als erstes Verteidigungswerk der Stadt wurde es nach dem Deutsch-Französischen Krieg aufgegeben, weil es inzwischen zu nah an den gewachsenen Vorstädten lag. Teile der Festungsbauten sind bis heute erhalten, darunter das Hauptwerk mit Tor und zwei Rundtürmen.
Die Orangerie entstand aus den Resten eines Munitionslagers, das die Festung Mitte des 19. Jahrhunderts tief in die Erde gebaut hatte. Als man das Gebäude später als Gewächshaus nutzen wollte, kamen zusätzliche Glasanbauten hinzu. Heute finden dort Musikveranstaltungen, Filme und Theateraufführungen statt. Nach 1919 diente das Gebäude kurzzeitig auch der Universität zu Köln als allererstes Zuhause für ihr Botanisches Institut.
Ja, der 1,3 Hektar große Kahnweiher bietet einen Tretbootverleih. Nach Umsiedlung der dort lebenden Tiere wurde der Weiher Ende 2022 leergepumpt und grundlegend überarbeitet, abgeschlossen waren die Arbeiten Anfang 2025. Dabei wurde das Becken deutlich tiefer angelegt, um ein zu starkes Aufheizen des Wassers im Sommer zu vermeiden.
Ja, der Park dient schon seit den 1980er Jahren als beliebte Lagerwiese, die Stadt duldet das Grillen hier. An warmen Sommertagen kommen nach Angaben der Stadt Köln bis zu 10.000 Menschen täglich in den Volksgarten.
Der Park liegt in der südlichen Neustadt nahe dem Sachsenring, begrenzt von der Volksgartenstraße, dem Vorgebirgswall, der Eifelstraße und dem Eifelplatz. Über den begrünten Bahndamm erreichst du den östlich gelegenen Vorgebirgspark.
Quellen: de.wikipedia.org
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