Lietzenseepark
Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf
Die Messe Berlin rund um den Funkturm im Ortsteil Westend ist mit 190.000 Quadratmetern Hallenfläche die sechstgrößte Messegesellschaft Deutschlands. Seit der ersten Funkausstellung 1924 finden hier Leitmessen wie ITB, Grüne Woche und IFA statt.
Rund um den weithin sichtbaren Funkturm im Berliner Ortsteil Westend erstreckt sich das Gelände der Messe Berlin, seit 1924 Standort für die wichtigsten Großmessen der Hauptstadt. Mit 190.000 Quadratmetern Hallenfläche zählt sie zu den großen Messegesellschaften Deutschlands.
Vor der Bebauung diente das Areal als militärischer Übungsplatz, auf dem die Charlottenburger Garnison regelmäßig exerzierte. Die erste Messehalle für Automobilausstellungen war bereits 1914 fertiggestellt, wurde aber wegen des Ersten Weltkriegs erst am 23. September 1921 zur Deutschen Automobil-Ausstellung eröffnet. Bereits am Tag darauf fand auf der nahegelegenen AVUS das erste Autorennen statt.
Als eigentlicher Beginn des Messestandorts gilt 1924: Westlich des Messedamms eröffnete das hölzerne „Haus der Funkindustrie“ anlässlich der ersten Großen Deutschen Funkausstellung. Entworfen hatte es Heinrich Straumer, derselbe Architekt, der auch den benachbarten Funkturm gestaltete. Bei einem Großbrand 1935 brannte dieses Gebäude ab und beschädigte den Funkturm schwer.
Das heutige Grundgerüst des Messegeländes entwarf der Architekt Richard Ermisch 1937, mit einem markanten Eingangsgebäude an einem zentralen Platz der Anlage. Der als „Sommergarten“ bezeichnete Innenbereich in Form einer stadionartigen Grünanlage entstand bei derselben Neugestaltung. Von 1954 bis 1969 wählte die Bundesversammlung sogar in einer der historischen Hallen, der heutigen Halle 18, den deutschen Bundespräsidenten.
Diese Bauten stammen aus einer Zeit, die auch dem Denkmalschutz wichtig ist: Sowohl die Gebäude aus den 1930er- als auch die aus den 1950er-Jahren sind heute geschützt. 2019 ergänzte die neue, rund 27 Millionen Euro teure Halle hub27 das Gelände mit 10.000 Quadratmetern stützenfreier Veranstaltungsfläche, zwei Verbindungsgängen zu den Hallen 1 und 25 sowie einer 200 Quadratmeter großen Dachterrasse.
Das Veranstaltungsportfolio der Messe Berlin GmbH umfasst 61 Eigenveranstaltungen, darunter fünf internationale Leitmessen: die Grüne Woche für Ernährungswirtschaft und Landwirtschaft, die ITB als Internationale Tourismus-Börse, die Fruit Logistica für den Frucht- und Gemüsehandel, die ILA für Luft- und Raumfahrt sowie die InnoTrans für Bahn- und Verkehrstechnik. 2023 zählte die Messe Berlin nach eigenen Angaben knapp 26.800 Aussteller, verteilt auf mehr als 110 Veranstaltungen mit insgesamt über 1,4 Millionen Teilnehmern. Weitere wichtige Messen anderer Veranstalter sind die Internationale Funkausstellung IFA und Venus Berlin.
Auf dem Messegelände steht auch der Funkturm mit seinen 146,7 Metern Höhe, im Volksmund „Langer Lulatsch“ genannt. An der Stelle der früheren Deutschlandhalle südlich davon befindet sich heute der CityCube Berlin. Das Internationale Congress Centrum (ICC) ist über ein Brückenbauwerk angebunden, derzeit aber geschlossen. Seit 2012 betreibt die Messe Berlin mit dem Berlin ExpoCenter Airport in Selchow, direkt am Flughafen BER, einen zweiten Standort, der vor allem auf Luft- und Raumfahrtmessen wie die ILA ausgerichtet ist.
Zur Messe Berlin gelangst du mit der S-Bahn über die beiden Stationen in der Nähe oder mit der U-Bahn über die passenden Haltepunkte am Kaiserdamm und am Theodor-Heuss-Platz. Für Autofahrer stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung, angebunden an das umliegende Autobahnnetz. Der Lietzenseepark liegt in etwa anderthalb Kilometern Entfernung, Schloss Charlottenburg und die Deutsche Oper Berlin sind beide in rund zweieinhalb bis drei Kilometern zu erreichen.
Das Gelände ist seit 1924 Berliner Messestandort. Damals eröffnete westlich des Messedamms das hölzerne „Haus der Funkindustrie“, errichtet für die erste Funkausstellung des Landes. Entworfen hatte das Gebäude Heinrich Straumer, derselbe Architekt, der auch den benachbarten Funkturm gestaltete. Eine erste Messehalle für Automobilausstellungen war bereits 1914 fertiggestellt, aber erst 1921 eröffnet worden.
Zu den wichtigsten Berliner Großmessen zählen die Internationale Funkausstellung (IFA), die Internationale Tourismus-Börse (ITB), die Grüne Woche, die InnoTrans für Verkehrstechnik, die Fruit Logistica für den Frucht- und Gemüsehandel sowie Venus Berlin. 2023 kamen hier knapp 26.800 Aussteller auf mehr als 110 Veranstaltungen mit über 1,4 Millionen Teilnehmern zusammen.
Du erreichst das Gelände mit der S-Bahn an den Stationen Messe Süd im Stadtteil Eichkamp oder Messe Nord am ZOB nahe der Neuen Kantstraße, mit der U-Bahn über Kaiserdamm oder Theodor-Heuss-Platz. Es gibt rund 12.000 Parkplätze, angeschlossen an das Autobahndreieck Funkturm.
Auf dem Gelände stehen 27 Messehallen mit über 190.000 Quadratmetern Hallenfläche, das Gesamtgelände einschließlich der 1997 hinzugekommenen Flächen an der Jafféstraße umfasst rund 550.000 Quadratmeter.
Das ICC ist über ein Brückenbauwerk mit dem Messegelände verbunden und ermöglichte früher die Kombination von Kongressen und Messen. Es ist derzeit geschlossen, seine Zukunft ist noch nicht geklärt.
Quellen: de.wikipedia.org, de.wikipedia.org, de.wikipedia.org
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