Der Altstädtische Markt bildet das historische Zentrum von Schwerin und erzählt die Gründungsgeschichte der Stadt gleich am Platz selbst. Eine Gedenksäule erinnert an Heinrich den Löwen, den Stadtgründer, der auch als Gründungsvater Münchens gilt: Der Bildhauer Peter Lenk schuf die viereinhalb Meter hohe Pyramide anlässlich der 1000-Jahr-Feier Mecklenburgs, sie zeigt Szenen aus dem bewegten Leben des Welfenherzogs.
Dom, Rathaus und ein weißes Säulenhaus
Hinter dem Löwendenkmal ragen die mächtigen Backsteinmauern des Schweriner Doms auf, einen überraschenden Kontrast dazu bildet das strahlend weiße Säulengebäude am Platz, das im Volksmund „Krambudengebäude“ heißt. 1785 als Markthalle gebaut, um den Handel auf dem Platz zu ordnen, beherbergt es heute eine Konditorei. Am Markt steht außerdem das Rathaus, erstmals 1351 urkundlich erwähnt und im Mittelalter mehrfach durch Brände zerstört. Seine heutige Fassade im Tudorstil stammt von Hofbaurat Georg Adolph Demmler. Bis heute tagt hier die Stadtvertretung, und auch die Tourist-Information hat im Rathaus ihren Sitz.
Ein Platz zum Verweilen
Rund um den Markt laden mehrere Cafés zum Sitzen ein. Von hier aus sind es nur wenige Schritte bis zum Pfaffenteich und zur Schelfstadt, und auch das Schweriner Schloss liegt in bequemer Gehdistanz.













