Am Frauenplan in Weimar betrittst du das Haus, in dem Johann Wolfgang von Goethe fast fünfzig Jahre lang gelebt und gearbeitet hat. Errichtet wurde das Gebäude zwischen 1707 und 1709, Goethe selbst zog 1782 zunächst als Mieter in die westliche Hälfte ein. Heute betreibt die Klassik Stiftung Weimar hier ein Museum, seit 1998 zählt das Haus im Ensemble „Klassisches Weimar“ zu den UNESCO-Welterbestätten.
Wohnhaus, Werkstatt und Sammlung in einem
1792 ging das Haus im Auftrag von Herzog Carl August in den Besitz der Herzoglichen Kammer über und wurde Goethe als Dienstwohnung überlassen. Gemeinsam mit seiner späteren Frau Christiane lebte er hier bis zu seinem Tod. Die Räume waren Goethe nicht nur Wohnung, sondern auch Ort der Geselligkeit und des wissenschaftlichen Austauschs mit Gästen und Gelehrten.
Was dich im Haus erwartet
Zahlreiche Originalräume sind erhalten, darunter Arbeits- und Sammlungszimmer mit Kunstwerken und naturwissenschaftlichen Objekten aus Goethes eigenem Besitz. Du findest hier:
- die historischen Wohn- und Arbeitsräume Goethes
- Dauerausstellungen des angrenzenden Goethe-Nationalmuseums
- Audio- und Medienguides für den eigenen Rundgang
Das Wohnhaus liegt zentral am Frauenplan 1, nur wenige Gehminuten vom Weimarer Stadtkern entfernt, und lässt sich leicht mit anderen Welterbestätten der Stadt kombinieren.














