Monbijoupark
Berlin-Mitte
Der James-Simon-Park ist eine kleine Grünanlage im Berliner Ortsteil Mitte, direkt an der Spree und in Sichtweite der Museumsinsel. Benannt ist er nach dem Kunstmäzen James Simon, der dem Alten Museum und der Nationalgalerie wichtige Sammlungen stiftete.
Direkt an der Spree, im Rücken der Museumsinsel, liegt eine kleine, aber stark frequentierte Grünfläche: der James-Simon-Park. Wer von der Burgstraße kommend zur Museumsinsel läuft, geht fast automatisch durch ihn hindurch.
Der Park wird im Norden von den Bögen der Berliner Stadtbahn eingefasst, im Osten verläuft seine Grenze entlang der Burgstraße, im Südwesten säumt ihn die Spree. Auf der anderen Seite der Bahnbögen schließt direkt der Monbijoupark an, zu dem das Areal lange als Teilfläche gehörte. Durch diese Lage bildet der James-Simon-Park eine Art Scharnier zwischen dem Scheunenviertel, dem Spreeufer und der Museumsinsel, einem der dichtesten Ensembles aus Kulturbauten weltweit. Wer vom Hackeschen Markt aus Richtung Fluss unterwegs ist, durchquert praktisch zwangsläufig diesen schmalen Streifen Grün, bevor der Blick auf die Museumsgebäude frei wird.
Die Fläche selbst fällt eher klein aus, lässt sich dafür aber schnell überblicken: Rasen, vereinzelte Bäume und Sitzgelegenheiten mit Ausblick auf das Wasser bestimmen das Erscheinungsbild. Von hier lässt sich auch die Rückseite der Museumsinsel betrachten, die vielen Gästen verborgen bleibt, weil sie meist nur die repräsentativen Fassaden am Lustgarten oder am Kupfergraben zu sehen bekommen.
Bevor hier eine Grünanlage entstand, hatte das Grundstück eine wechselvolle Nutzungsgeschichte hinter sich. Über vier Jahrzehnte, von 1895 bis 1937, befand sich an dieser Stelle ein fester Zirkusbau, in dem die Gruppe Busch-Roland auftrat, daneben stand ein Finanzamt. Platz machen mussten beide Gebäude, als die benachbarte Burgstraße begradigt und der angrenzende Börsen-Komplex für mehrere Wirtschaftsverbände vergrößert wurde. Danach blieb das Grundstück jahrzehntelang ohne eigenen Namen und ohne erkennbare Gestaltung, erst in den 2000er-Jahren bekam es eine neue, gärtnerisch angelegte Form.
Ihren heutigen Namen trägt die Anlage erst seit 2007: Zum 75. Todestag des Kunstmäzens James Simon erhielt sie bei einer Feierstunde am 23. Mai diesen Namen. James Simon zählte zu den wichtigsten privaten Förderern der Berliner Museen seiner Epoche und bleibt untrennbar mit der Geschichte der nahen Museumsinsel verbunden, auch das Eingangsgebäude James Simon Galerie trägt seinen Namen weiter. Mit der Umbenennung bekam der bis dahin unauffällige Grünstreifen eine klare inhaltliche Verbindung zu den Museen gleich nebenan.
Heute dient der James-Simon-Park gleichermaßen als Durchgangsort und als kleiner Rastplatz: Von hier erreichst du die Alte Nationalgalerie, das Neue Museum und das Ägyptische Museum mit der Papyrussammlung in wenigen Gehminuten, ebenso die James Simon Galerie, den zentralen Eingangsbau der Museumsinsel, der denselben Namen trägt. Die Nähe zum Wasser, zur alten Bahntrasse und zu einem der meistbesuchten Kulturareale Berlins macht den kleinen Park zu einem beliebten Zwischenstopp für Besucherinnen und Besucher der Museen, die hier kurz verschnaufen, bevor sie weiterziehen.
Der James-Simon-Park eignet sich gut als Ausgangspunkt für einen Rundgang über die Museumsinsel, die als UNESCO-Weltkulturerbe gilt. Die Alte Nationalgalerie liegt nur rund 0,1 Kilometer entfernt, das Neue Museum und das Ägyptische Museum jeweils etwa 0,2 Kilometer, der Monbijoupark auf der anderen Seite der Bahnbögen ebenfalls rund 0,2 Kilometer. Die James Simon Galerie als zentraler Eingang zur Museumsinsel ist in etwa 0,3 Kilometern erreichbar. Der Park ist frei zugänglich, Hunde sind willkommen, der Zugang ist rollstuhlgerecht gestaltet.
James Simon war ein Berliner Unternehmer und einer der bedeutendsten Kunstmäzene seiner Zeit. Der Park an der Spree wurde anlässlich seines 75. Todestages am 23. Mai 2007 nach ihm benannt.
Zwischen 1895 und 1937 standen an dieser Stelle ein fester Zirkusbau, in dem die Truppe Busch-Roland auftrat, sowie das Finanzamt Börse. Beide Gebäude mussten weichen, als die Burgstraße begradigt wurde und der angrenzende Börsen-Block für Reichszentralen mehrerer Wirtschaftsverbände wuchs.
Begrenzt wird der James-Simon-Park durch die Bögen der Stadtbahntrasse im Norden, die Burgstraße im Osten und die Spree im Südwesten. Hinter der Bahntrasse schließt sich der Monbijoupark an, zu dem die Fläche früher gehörte. Bis zur Museumsinsel mit ihren Häusern sind es von hier aus nur wenige Gehminuten.
Lange Zeit blieb das Gelände namenlos und kaum gestaltet. Erst mit der Neuanlage in den 2000er-Jahren entstand die heutige Grünfläche, benannt wurde sie 2007 anlässlich des 75. Todestages von James Simon.
Ja, als öffentliche Grünanlage ist der Park jederzeit frei zugänglich, Hunde sind willkommen und der Zugang ist rollstuhlgerecht.
Quellen: de.wikipedia.org
Museum · Berlin-Mitte
Museum · Berlin-Mitte
Museum · Berlin-Mitte
Museum · Berlin-Mitte
Für Betreiber
Sind Sie der Betreiber von James-Simon-Park?
Übernehmen Sie den Eintrag kostenlos und ergänzen Sie Fotos, Preise und weitere Angaben.
Angaben ohne Gewähr. Fehler entdeckt? Gib uns Bescheid.
Externe Medien und Cookies
Wir setzen nur technisch notwendige Cookies. Auf einigen Seiten zeigen wir Videos von YouTube und Karten von OpenStreetMap. Wenn du externe Medien erlaubst, werden sie direkt geladen. Dabei werden Daten wie deine IP-Adresse an Google bzw. die OpenStreetMap Foundation übertragen, bei YouTube ist eine Übermittlung in die USA möglich. Du kannst die Wahl jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ im Seitenfuß ändern. Mehr in der Datenschutzerklärung.