Porta Nigra
Trier
Sehenswürdigkeit
Trier hat 6 Sehenswürdigkeiten in dieser Übersicht, und fast alle gehen auf die römische Stadtgeschichte zurück. Porta Nigra, Amphitheater, Kaiserthermen und Römerbrücke zählen gemeinsam mit dem Trierer Dom seit 1986 zum UNESCO-Welterbe, der Hauptmarkt bildet dazwischen das mittelalterliche Zentrum. Die meisten Orte liegen in Gehweite zueinander, nur die Römerbrücke braucht einen etwas längeren Fußweg.
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Trier
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6 Orte auf der Karte
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| Anbieter | Ort | Geöffnet | Website |
|---|---|---|---|
| Porta Nigra | Trier | täglich | trier-info.de |
| Trierer Dom | Trier | täglich | dominformation.de |
| Amphitheater | Trier | täglich | keine Angabe |
| Kaiserthermen | Trier | täglich | trier-info.de |
| Hauptmarkt | Trier | täglich | trier-info.de |
| Römerbrücke | Trier | täglich | keine Angabe |
6 Sehenswürdigkeiten stehen in dieser Übersicht für Trier, und bis auf den Hauptmarkt gehen alle direkt auf die römische Vergangenheit der Stadt zurück. Vier von ihnen, Porta Nigra, Amphitheater, Kaiserthermen und Römerbrücke, gehören zusammen mit dem Trierer Dom seit 1986 zum UNESCO-Welterbe. Diese Übersicht ordnet die Orte nach Epoche und Lage.
Direkt im Zentrum steht die Porta Nigra, ein römisches Stadttor, dessen Bau laut einer dendrochronologischen Untersuchung aus dem Jahr 2018 auf das Jahr 170 nach Christus datiert werden konnte. Fertiggestellt wurde es nie vollständig, was sich bis heute an unbearbeiteten Steinflächen erkennen lässt. Im Mittelalter diente das Tor als Kirche, bevor es im 19. Jahrhundert zurückgebaut und wieder als Stadttor geöffnet wurde. Geöffnet ist es täglich von 9 bis 18 Uhr.
Nur rund 400 Meter von der Porta Nigra entfernt steht der Trierer Dom, nach eigenen Angaben die älteste Bischofskirche Deutschlands. Die ersten Kirchenbauten an dieser Stelle entstanden zwischen 310 und 320, in der Zeit Kaiser Konstantins. Mit 112,5 Metern Länge ist der Dom das größte Kirchengebäude der Stadt. Geöffnet ist er täglich, die genauen Zeiten variieren je nach Gottesdienst.
Zwei weitere römische Anlagen liegen etwas außerhalb des engsten Zentrums: das Amphitheater, rund 1,4 Kilometer entfernt, zeigt die Reste einer Arena, in der einst Spiele stattfanden. Die Kaiserthermen, knapp 1 Kilometer vom Zentrum, waren eine der großen Badeanlagen der Stadt. Beide sind täglich von 9 bis 18 Uhr zugänglich und verfügen über Parkmöglichkeiten vor Ort.
Der Hauptmarkt, nur 400 Meter von der Porta Nigra entfernt, bildet das mittelalterliche Zentrum der Stadt und ist durchgehend frei zugänglich. Die Römerbrücke, rund 1,5 Kilometer entfernt, führt noch heute über die Mosel und gehört zu den ältesten erhaltenen Brückenbauten nördlich der Alpen.
Trier wird oft als eine der ältesten Städte Deutschlands bezeichnet, weil es bereits in römischer Zeit Stadtrecht besaß. Die eigentliche Gründung als Augusta Treverorum erfolgte um 16 vor Christus durch die Römer. Eine mittelalterliche Chronik aus dem 12. Jahrhundert behauptet zusätzlich eine noch frühere Gründung im Jahr 203 vor Christus durch die Treverer selbst, diese Angabe gilt nach heutigem Forschungsstand als nicht belegt und wird dem mittelalterlichen Autor als Legende zugeschrieben.
Porta Nigra, Hauptmarkt und Trierer Dom liegen alle innerhalb weniger hundert Meter und lassen sich in anderthalb bis zwei Stunden zu Fuß verbinden. Für Amphitheater, Kaiserthermen und Römerbrücke braucht es je nach Tempo noch einmal zwei bis drei Stunden zusätzlich, da diese Orte etwas weiter auseinanderliegen.
Bei Regen bieten sich in Trier auch Erlebnisbäder oder Kletterhallen und Kletterwälder an, weitere Ideen liefert der Ratgeber Indoor-Aktivitäten in Trier bei Regen. Einen Überblick über das Bundesland gibt die Seite Die besten Sehenswürdigkeiten in Rheinland-Pfalz.
Ein römisches Stadttor, dessen Bau laut dendrochronologischer Untersuchung im Jahr 170 nach Christus begann. Es ist das besterhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen und liegt direkt im Zentrum, mit täglichen Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr.
Er gilt als älteste Bischofskirche Deutschlands, da an dieser Stelle laut Bistumsangaben bereits zwischen 310 und 320 eine erste Basilika entstand. Der heutige Dom ist mit 112,5 Metern Länge das größte Kirchengebäude der Stadt und liegt rund 400 Meter von der Porta Nigra entfernt.
Die Reste einer römischen Arena, rund 1,4 Kilometer vom Zentrum entfernt, täglich von 9 bis 18 Uhr zugänglich mit kostenlosen Parkplätzen vor Ort.
Eine große römische Badeanlage, von der heute noch Mauerreste erhalten sind. Sie liegt rund 1 Kilometer vom Zentrum entfernt und ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Trier wird häufig zu den ältesten Städten Deutschlands gezählt, weil es nach eigener Darstellung bereits in römischer Zeit Stadtrecht besaß. Die Stadt selbst wurde um 16 vor Christus von den Römern unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet. Eine mittelalterliche Legende, die eine noch frühere Gründung im Jahr 203 vor Christus durch die Treverer behauptet, gilt unter Historikern als nicht belegt.
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