Das Kreuztor in Ingolstadt: Ein beeindruckendes Zeugnis alter Architektur und Geschichte
Das Kreuztor in Ingolstadt ist mehr als nur ein Stadttor, es ist ein beeindruckendes Zeugnis der Geschichte Ingolstadts. Als drittes Stadttor im Zuge der Neuanlage des zweiten Stadtmauerringes erbaut, hat es den Abbau aller anderen Stadttore überdauert und steht bis heute als Wahrzeichen der Stadt.
Architektonisches Meisterstück
Auch wenn wir den Architekten des Kreuztores nicht kennen, so spricht doch die hervorragende architektonische Gestaltung für sich. Auf einem quadratischen Unterbau erhebt sich ein von vier Ecktürmchen eingesäumter, achteckiger Turmaufsatz, gekrönt von einem steilen Turmhelm. Harmonisch fügt sich ein zwingerartiger Vorbau, flankiert von zwei Rundtürmen, vor den Hauptbau ein. Bei all dieser Pracht ist der Bauschmuck dennoch bescheiden und passt sich nahtlos in das Gesamtbild ein.
Ein Stück bewegter Geschichte
Das Kreuztor war einst verputzt, doch bei einer Generalsanierung in den 60er Jahren wurde diese Putzschicht weitgehend entfernt. Dies geschah, um die Vorstellung einer Backsteinfassade am Leben zu erhalten, die das Kreuztor zum Wahrzeichen von Ingolstadt gemacht hat. Dennoch lassen die rohen Übergänge vom Werkstein zum Mauerwerk auf die ursprüngliche Putzschicht schließen.
Alte Traditionen leben auf
Auch heute spielt das Kreuztor noch eine zentrale Rolle in Ingolstadt. Der Ingolstädter Nachtwächter beginnt hier seine abendlichen Stadtführungen und berichtet aus alten Tagen, als das Tor als Wachtor und Zollstation diente. Und einmal im Jahr wird hier wieder Maut erhoben – die Faschingsmaut, eine humorvolle Erinnerung an die alten Zeiten.
Fazit
Das Kreuztor in Ingolstadt ist nicht nur ein beeindruckendes architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein lebendiges Stück Geschichte, das bis heute Aufmerksamkeit auf sich zieht. Wenn du in Ingolstadt bist, sollte ein Besuch dieses historischen Wahrzeichens ganz oben auf deiner Liste stehen!
















