Faszinierender Fischmarkt Köln: Eine Reise durch die Geschichte und Genüsse
Der Kölner Fischmarkt ist keineswegs nur ein weiterer Markt – er ist Teil der reichen, faszinierenden Geschichte der Stadt. Seine Anfänge reichen bis ins Jahr 1100 zurück, als hier auf dem Gelände einer damaligen Benediktinerabtei, dem Stift Groß St. Martin, die ersten Gebäude entstanden. Der Fischhandel, der wahrscheinlich bereits im Frühmittelalter mit offenem Verkauf aus sogenannten “Karen” (Fischkästen) existierte, war Teil des alltäglichen Lebens entlang des Rheinufers. Bereits im 12. Jahrhundert wurde der Fischmarkt in lateinischen Dokumenten als “forum piscium” erwähnt.
Die Entwicklung des Fischmarktes
Im 13. Jahrhundert expandierte der Fischmarkt und nahm das Gelände zwischen dem Chor der Kirche Groß St. Martin und der neuen mittelalterlichen Stadtmauer am Rheinufer ein. Das im Jahr 1259 erhaltene Stapelrecht trug zur Förderung des sich entwickelnden Kölner Fischhandels bei. Alle auf dem Rhein transportierten Waren, einschließlich des hauptsächlich aus Holland stammenden Fisches, mussten drei Tage lang den Kölner Bürgern zum Verkauf angeboten werden.
Ein Paradies für Fischliebhaber
Der Fischmarkt war der Ort, an dem hauptsächlich frischer, sogenannter “grüner” Fisch gehandelt wurde. In der Lintgasse wurde Kleinhandel mit Heringen und Lachs vom Rauch betrieben, während an der Nordseite des Heumarktes neben Bücklingen auch Salzfische angeboten wurden. Am Brunnen des Alter Marktes, dem “Pütz”, wurden frischer Fluss- und Rheinfisch feilgeboten.













