Das Brüder-Grimm-Denkmal in Hanau: Ein Stück Geschichte
Das Brüder-Grimm-Denkmal, ein beeindruckender Anblick im Herzen von Hanau, ist ein lebendiges Zeugnis erzählender Geschichte. Seine Entstehung ist eine Geschichte der Ausdauer und der Liebe zur Literatur.
Die lange Reise zur Errichtung des Denkmals
Schon zu Lebzeiten der Brüder Grimm, im Jahre 1853, gab es erste Bestrebungen, ein Denkmal zu errichten. Trotz eines großzügigen Einstiegsspende des Hanauer Bürgers Pedro Jung konnten weitere Spendensammlungen und Aufrufe lange Zeit nicht genug Begeisterung wecken. Erst 1884 gelang es einem Denkmalskomitee, Hanau als Standort für ein Nationaldenkmal der Brüder Grimm gegen konkurrierende Städte wie Kassel, Göttingen oder Berlin durchzusetzen.
Die Entscheidung für ein Denkmal-Design
1888 wurden elf namhafte Bildhauer aufgefordert, einen Entwurf für das Denkmal einzureichen. Trotz kritischer Stimmen und Meinungsverschiedenheiten entschied Herman Grimm, Sohn von Wilhelm Grimm, sich schließlich für den Entwurf von Syrius Eberle.
Die Fertigstellung und Einweihung des Denkmals
Trotz der anfänglichen finanziellen Bedenken und Verzögerungen konnte das Brüder-Grimm-Denkmal schließlich am 18. Oktober 1896 feierlich enthüllt werden. Seitdem hat sich das Denkmal zum Wahrzeichen und zentralen Treffpunkt für die Menschen der Stadt Hanau entwickelt.
Das Denkmal im modernen Hanau
2019 wurde das Denkmal umfassend restauriert, sodass es pünktlich zum 125-jährigen Jubiläum wieder in vollem Glanz erstrahlen konnte. Heute steht das Brüder-Grimm-Denkmal als Zeichen der Verbundenheit von Hanau mit den berühmten Brüdern und ihrer gemeinsamen Geschichte.
Zum 125-jährigen Jubiläum der Enthüllung gibt es sogar eine Sonderedition einer Souvenirmünzkarte, die bei der Tourist-Information und im Hanau-Laden erhältlich ist.














